12.10.2021

Reiss Motivation Profile® – Lebensmotiv: Familie

Zählen Sie zu den familienorientierten Menschen, die ihre Lebens- und Zeitpläne voll und ganz darauf ausrichten, möglichst viel Zeit mit der Familie zu verbringen? Oder zählen Sie zu jenen, die ihre Zeit lieber anderen Themen widmen? Mithilfe des Lebensmotivs ‚Familie‘ lassen sich diese Fragen eindeutig beantworten. Dieses Motiv ist bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt und wirkt sich demnach auf unser Verhalten im Alltag aus.

Reiss Motivation Profile® – Lebensmotiv: Familie

Starke Ausprägung des Lebensmotivs ‚Familie‘

Sie sind sehr stark auf Ihre Familie fokussiert und richten Ihre Lebenspläne hauptsächlich darauf aus, möglichst viel Zeit mit Ihrer Familie zu verbringen? Sie zählen zu jenen Menschen, die es lieben, Kinder großzuziehen oder Zeit mit Ihren Kindern zu verbringen? Sie wussten schon früh in Ihrem Leben, dass Sie eine Familie gründen wollen? Wenn Sie sich beim Reflektieren dieser Fragen mit einem leichten Nicken oder innerer Zustimmung erwischen, zählen Sie zu den Menschen mit einem stark ausgeprägten Lebensmotiv „Familie“. Selbstverständlich sorgt sich nahezu jeder Mensch um das Wohlergehen seiner Kinder und liebt diese auch. Doch Menschen, die ein stark ausgeprägtes Lebensmotiv Familie aufweisen, betrachten ihre Familie stets als oberste Priorität.

Außerdem mögen sie es, sich um die Kinder zu kümmern, sie zu versorgen, sich mit ihnen zu beschäftigen und sie zu beschützen. In der Regel übernehmen Menschen mit einem stark ausgeprägten Lebensmotiv Familie gerne eine Vorbildrolle für die Kinder oder arbeiten gerne ehrenamtlich mit Kindern, beispielsweise als Pfadfinderführer*in oder als Sporttrainer*in eines Jugendvereins. Die Bedürfnisse, die mit der Familie einhergehen, stehen für diese Menschen an oberster Stelle und erst danach folgen die persönlichen Bedürfnisse. Somit zählen Familienaktivitäten, die Fürsorge und Austausch ermöglichen, zu den liebsten jener Menschen mit einer starken Ausprägung Familie. Eine räumliche Trennung von ihren Kindern empfinden diese Menschen als Belastung und das kann sich vor allem dann verstärken, wenn die eigenen Kinder erwachsen werden und ausziehen. Für sie ist es von großer Wichtigkeit, dass sie weiterhin eng mit ihren Kindern verbunden bleiben. Empfinden diese Menschen Stress, suchen sie die Nähe ihrer Familienmitglieder. Zudem sind sie hinsichtlich ihrer Karriere daran interessiert, dass sich diese mit der Familie vereinbaren lässt und ausreichend Zeit für Familienaktivitäten bereithält.

Geringe Ausprägung des Lebensmotivs ‚Familie‘

Zählen Sie zu den Menschen, die ihre Prioritäten eher auf andere Bedürfnisse ausrichten als darauf, Zeit mit der Familie zu verbringen? Sorgen Sie sich zwar um Ihre Familie, bevorzugen es aber eher, Ihre freie Zeit anders zu nutzen, vor allem, wenn Sie wissen, dass Ihre Kinder gut versorgt sind? Wenn Sie diesen Fragen zustimmen können, zählen Sie zu den Menschen mit einer geringen Ausprägung des Lebensmotivs „Familie“. Menschen mit einem gering ausgeprägten Lebensmotiv haben in ihrem Leben oft andere Pläne als die Gründung einer Familie oder viel Zeit mit der eigenen Familie zu verbringen. Manche möchten schlicht keine eigenen Kinder haben. In einigen Fällen erscheinen ihnen die alltäglichen Aufgaben im Zusammenhang mit der Fürsorge der Kinder als anstrengend, möglicherweise auch als zu eintönig und sie fühlen sich dadurch eingesperrt. Sind Menschen mit einem gering ausgeprägten Lebensmotiv gestresst, kann es vorkommen, dass sie sich von Familienangehörigen belästigt fühlen oder leichter reizbar werden. Demnach sind sie eher selten an einem Arbeitsplatz, der mit Kindern zusammenhängt, interessiert. Sie empfinden Versorgungspflichten oftmals als belastend und viele entscheiden sich daher dazu, ihr Leben ohne Kinder zu gestalten und zu genießen.


Fazit

Das Lebensmotiv ‚Familie‘ zeigt, dass Menschen unterschiedliche Ausprägungen bezüglich der Familienorientierung aufweisen. Es kann vorkommen, dass diese verschiedenen Ausprägungen zu Missverständnissen führen. Familienorientierte Menschen halten weniger familienorientierte Menschen für selbstsüchtig und sind der Meinung, dass ihnen mehr Zeit mit der Familie mehr Lebensqualität bringen würde. Andersherum empfinden weniger familienorientierte Menschen, jene mit einem stark ausgeprägten Lebensmotiv Familie als angebunden. Sie vertreten die Auffassung, dass man glücklicher sei, wenn man ohne Versorgungspflicht leben und das Leben so in vollen Zügen genießen kann.

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