Grundlagen

Das Reiss Motivation Profile®

Es gibt 16 Motive, die unser Leben bestimmen. Sie sind der Stoff, aus dem wir gemacht sind, der unserer Existenz Sinn und Bedeutung verleiht. Und die Intensität und Ausprägung dieser Motive sind bei jedem Menschen unterschiedlich.

Macht

Macht

Einfluss, Erfolg, Leistung, Führung

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Macht üben gerne Autorität aus und setzen ihren Willen gerne durch. Sie übernehmen gerne Verantwortung und Führungsaufgaben. Sie sind ehrgeizig und streben nach Leistung und Kompetenz.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Macht wollen andere nicht gerne beeinflussen, geben selten Ratschläge und Anweisungen und wollen nicht zu viel Verantwortung übernehmen.

Unabhängigkeit

Unabhängigkeit

Freiheit, Autonomie

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Unabhängigkeit legen hohen Wert auf Autonomie. Oft fällt es ihnen schwer, Unterstützung durch andere anzunehmen. Sie agieren bevorzugt selbstbestimmt und lösen Probleme gerne alleine.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Unabhängigkeit finden es angenehm und beruhigend zu wissen, dass sie sich auf andere verlassen können. Sie arbeiten sehr gerne im Team.

Neugier

Neugier

Wissen, Wahrheit

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Neugier interessieren sich für intellektuelle, kognitive oder geistige Fragen. Sie sind wissbegierig und wollen die Dinge und deren Zusammenhänge verstehen.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Neugier haben oft eine Abneigung gegen intellektuell anstrengende Betätigungen. Sie arbeiten lieber an konkreten Problemen und deren Lösung als an theoretischen Fragen und Zusammenhängen.

Anerkennung

Anerkennung

soziale Akzeptanz, Zugehörigkeit, positiver Selbstwert

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Anerkennung sind empfindlich gegenüber Kritik, Zurückweisung oder dem eigenen Versagen. Von anderen anerkannt und geschätzt zu werden ist sehr wichtig für sie. Konflikte werden – wenn möglich – vermieden.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Anerkennung sind selbstbewusst und behaupten sich gerne. Mit Kritik gehen sie eher sachlich um. Es kann sogar sein, dass sie sanfte Kritik oder Kränkung gar nicht wahrnehmen.

Ordnung

Ordnung

Stabilität, Klarheit, Struktur

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Ordnung organisieren gerne und achten sehr auf Details. Am wohlsten fühlen sie sich in einem stabilen, berechenbaren Umfeld.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Ordnung schätzen ihre Flexibilität und haben eine Abneigung gegen das Organisieren und Planen. Sie sind häufig offen und tolerant gegenüber ungewissen und vieldeutigen Situationen.

Sparen

Sparen

Sammeln, Eigentum

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Sparen heben Dinge auf und sammeln gerne. Sie sind meist genügsame Menschen. Oft fällt es ihnen auch schwer, sich von Dingen zu trennen.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Sparen heben Dinge nicht gerne auf und trennen sich auch leicht von ihnen. Sie sind meist großzügig.

Ehre

Ehre

Loyalität, moralische Integrität

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Ehre finden es sehr wichtig, ihrem Verhaltenskodex gemäß moralisch zu handeln. Sie sind sensibel für Fragen von Anstand, Charakter, Moral und Prinzipien.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Ehre handeln zweckrational und pragmatisch.

Idealismus

Idealismus

soziale Gerechtigkeit, Fairness

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Idealismus sind sensibel für soziale und humanitäre Fragen. Viele engagieren sich politisch, karitativ oder sozial. Aus der Welt einen besseren Ort zu machen ist für sie ein zentrales Anliegen.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Idealismus sehen die Welt oft als „Realisten“. Sie versuchen nicht aktiv in soziale oder humanitäre Bereiche involviert zu werden.

Beziehungen

Beziehungen

Freundschaft, Freude, Humor

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Beziehungen lieben Geselligkeit, knüpfen gerne Kontakte und schließen leicht Freundschaften.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Beziehungen leben lieber zurückgezogen und fangen selten ein Gespräch an. Sie haben einige enge Freunde, sind aber nicht bestrebt, ständig neue Freundschaften zu schließen.

Familie

Familie

Elternschaft, Erziehung eigener Kinder

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Familie gehen ihre Kinder über alles: eine Familie zu haben, ist für sie der Inbegriff von Glück. Es bedeutet, dass Menschen ihre Kinder nicht nur lieben, sondern auch einen wesentlichen Teil ihrer Zeit mit ihnen verbringen wollen.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Familie empfinden die Pflichten des Elterndaseins auch gelegentlich als Last. Manche wollen keine eigenen Kinder.

Status

Status

Prestige, Ansehen, öffentliche Aufmerksamkeit

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Status fühlen sich zu allem hingezogen, was mit Prestige im weitesten Sinne zu tun hat: Reichtum, Titel, Prominenz, gesellschaftliche Stellung usw. Ihr Ruf ist diesen Menschen sehr wichtig.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Status sind durch Ansehen und Ruhm nicht leicht zu beeindrucken. Ihnen ist die Stellung, die andere in der Gesellschaft haben, nicht wichtig.

Rache

Rache

Vergeltung, Wettbewerb

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Rache haben ein stark ausgeprägtes Bedürfnis, sich im Wettbewerb durchzusetzen. Streit oder Konflikten gehen sie nicht aus dem Weg, im Gegenteil, sie suchen Auseinandersetzung und Situationen in denen sie gewinnen können.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Rache gehen Konflikten lieber aus dem Weg. Es widerstrebt ihnen, mit anderen im Wettstreit zu stehen oder zu streiten – das Prinzip der Harmonie liegt ihnen weitaus mehr.

Eros

Eros

Schönheit, Sex

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Eros gehen gerne partnerschaftliche Beziehungen ein und flirten gerne. Romantik kann ein dominierender Aspekt ihres Lebens sein. Das Bewundern alles Schönen, also der Sinn für Ästhetik, fällt ebenfalls unter dieses Motiv.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Eros unternehmen weniger Anstrengungen, um sich physisch attraktiv für das andere Geschlecht zu machen. Sie tendieren zu einem eher asketischen, wenig sinnlichen Lebensstil.

Essen

Essen

Nahrung, Kochen, Genuss

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Essen, denken oft an Essen und kochen oftmals auch gerne.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Essen beschäftigen sich nicht gerne mit Essen. Kochen oder das Planen von Mahlzeiten gehören nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.

Körperliche Aktivität

Körperliche Aktivität

Bewegung, Fitness

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach körperlicher Aktivität betätigen sich sehr gerne körperlich und betreiben gerne Sport. Sie legen großen Wert auf Fitness, Kondition und Vitalität.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach körperlicher Aktivität ziehen einen geruhsamen Lebensstil vor und finden nicht ihre Erfüllung in körperlicher Betätigung.

Ruhe

Ruhe

emotionale Sicherheit, Entspannung

Menschen mit einem starken Bedürfnis nach Ruhe machen sich oft Sorgen, empfinden das Leben als stressig und anstrengend. Sei suchen Entspannung. Ruhe bedeutet für sie in dem Zusammenhang die Abwesenheit von Angst, Stress und Sorgen.

Menschen mit einem geringen Bedürfnis nach Ruhe sind oft abenteuerlustig, gehen Risiken ein und scheuen auch Gefahren nicht. Sie agieren oft mutig und unerschrocken.

Denn: Menschen sind völlig individuell. Sie leben oftmals in einem Widerspruch und bewegen sich ihr ganzes Leben lang von einem Extrem ins andere: Anpassen oder Sie-selbst-Sein. Um das mit einem Beispiel kurz zu erklären: Schon im Kindergarten lernen Kinder, dass Anderssein nicht immer vorteilhaft ist. So grausam das sein kann, im Erwachsenenalter ändert es sich nicht unbedingt. Wenn wir unsere Identität leben, laufen wir Gefahr, anzuecken und riskieren, ausgegrenzt, verachtet oder im schlimmsten Fall gemobbt zu werden. Und das alles, weil wir nicht verstanden werden.

Das passiert uns nicht nur im Job – das passiert uns ebenso unter Freundinnen und Freunden, mit unseren Kindern und Partnerinnen und Partnern und eigentlich immer, wenn wir auf andere Menschen treffen. Selten wird ein Mensch automatisch von anderen geschätzt, weil er oder sie anders ist. Individualität kann Menschen trennen – gewissermaßen wie eine Mauer. Wann immer zwei Menschen einem Wert sehr unterschiedliche Prioritäten zuordnen, können sie kaum verstehen, warum andere anders denken, fühlen und handeln. Je mehr man aber in solchen Eigenperspektiven verfangen ist, desto größer wird die Gefahr, einengende Motive – „Was für mich gut ist, ist auch gut für andere“ – auf Partnerinnen und Partner, Freundinnen und Freunde oder Kollegen zu projizieren. So entstehen viele Missverständnisse und Konflikte.

Wer die eigenen Motive und die von Mitmenschen kennt und versteht, dass weder die eine noch die andere Ausprägung „besser“ oder „schlechter“ ist als die andere, kann für das Zusammenleben, Zusammenarbeiten und Zusammensein enorm viele positive Impulse liefern. Vor allen Dingen lehrt uns dieses Wissen, andere so anzuerkennen und anzunehmen, wie sie sind und ihre Andersartigkeit wertzuschätzen, statt sie zu verurteilen.

„Die 7 Prinzipien der Motivationspsychologie“

PRINZIP DER ALLGEMEINGÜLTIGEN ZIELE. Bestimmte Ziele sind allen Menschen gemeinsam und tief verwurzelt in der menschlichen Natur. Die Motivation durch diese allgemeingültigen Ziele nennt man „intrinsische Motivation“ oder „grundlegendes Bedürfnis“. Beispiele für derartige Ziele sind das Bedürfnis nach Erkenntnis oder nach Status oder nach einer ordentlichen Umgebung. Die wissenschaftlichen Studien zu den 16 Lebensmotiven stellen die erste wissenschaftlich abgeleitete und validierte Klassifizierung allgemeingültiger Ziele dar.

PRINZIP DER INTRINSISCHEN MOTIVATION. Intrinsische Motive (grundlegende Bedürfnisse) weisen zwei Unterscheidungsmerkmale auf: Einerseits geht es darum, was uns grundsätzlich antreibt, das ist die universelle Dimension in der menschlichen Motivation. Andererseits unterscheiden wir uns individuell, wenn es darum geht, wie viel wir davon wünschen. Und das ist das Besondere in der menschlichen Motivation. Wir alle wollen die gleichen Dinge – wie Anerkennung, Wissen, Nachkommenschaft, Gerechtigkeit, Kompetenz, Respekt etc. – aber nicht im gleichen Ausmaß.

PRINZIP DER VEREINBARKEIT IN BEZIEHUNGEN. Menschen wollen ihre grundlegenden Bedürfnisse ausleben, auch in Beziehungen. Paare mit ähnlichen Motivprofilen teilen in der Regel eine Übereinkunft ihrer gemeinsamen Werte und wie sie diese leben. Paare mit ungleichen Motivprofilen haben unterschiedliche Werte und dementsprechend häufig Diskussionen oder Streit.

PRINZIP DER STARK AUSGEPRÄGTEN MOTIVE. Menschen sind bestrebt, ihre stark ausgeprägten Motive in unterschiedlichen Situationen und in unterschiedlicher Weise zu befriedigen. Menschen mit herzhaftem Appetit lieben verschiedene Arten von Lebensmitteln und Zubereitung; wissensdurstige Menschen interessieren sich für viele Themen und Wissensgebiete, romantische Menschen widmen sich intensiv der Partnersuche.

PRINZIPIEN FÜR DIE BERATUNG UND DAS COACHING. Ein Mensch wird sich dann am besten entwickeln, wenn seine Beziehungen, die Arbeit und die Familie, seine grundlegenden Bedürfnisse befriedigen. PRINZIP DES „SELF-HUGGINGS“. Wir gehen meist davon aus, dass unsere Werte nicht nur für uns selbst am besten sind, sondern für alle Menschen. Daher versuchen wir mittels „täglicher Tyrannei“, die Menschen in unserer Umgebung zu verändern, im Glauben, es sei für sie das Beste. Wir sind eine intolerante Spezies.

PRINZIP DES STÄRKEREN MOTIVS. Persönlichkeitsveränderung ist schwierig und kann nur dann stattfinden, wenn die Motive, die Veränderung begünstigen, stärker sind als jene, im Derzeitigen zu verharren.

Quelle hierfür ist: Reiss, Steven: The Reiss Motivation Profile®. What motivates you? Columbus: IDS Publishing, 2013.


Forschung

Persönlichkeitstest mit wissenschaftlichem Hintergrund


Anders als „herkömmliche“ Persönlichkeitstests, die vorwiegend beschreiben, wie ein Mensch sich verhält, geht das Reiss Motivation Profile® einen Schritt weiter und gewährt einen Blick unter die Oberfläche menschlicher Verhaltensmuster. Das Reiss Motivation Profile® eruiert, welche Motive in unserem Leben Antrieb für unser Handeln – sozusagen die Motoren unseres Verhaltens – sind.

Das Orakel von Delphi sagt: „Werde, wer du bist“. Aber wissen wir das immer? Überhaupt in schwierigen Situationen? Oft verstehen wir Themen, die wir mit uns herumtragen, in der Replik und wir denken: „Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute über mich weiß ...“ Doch wenn wir wissen, was uns wirklich antreibt, können wir unser Leben entsprechend gestalten und irgendwann einmal resümieren: I did it my way.

Was steckt dahinter?

Wissenschaftlich fundiert mittels Faktorenanalyse (mittlerweile wurden zehntausende Profile aus vielen Ländern der Welt ausgewertet) lassen sich anhand des Reiss Motivation Profile® 16 verschiedene Lebensmotive unterscheiden: Anerkennung, Eros, Neugier, Essen, Familie, Ehre, Idealismus, Unabhängigkeit, Ordnung, körperliche Aktivität, Macht, Sparen, Beziehungen, Status, Ruhe, Rache.

Von den vielen Listen grundlegender Motive und Absichten in der Psychologie unterscheiden sich die 16 Lebensmotive, weil sie auf einer breiten empirischen Grundlage und der Untersuchung von tausenden Menschen beruhen. Viele andere Ansätze basieren fast ausnahmslos auf reiner Introspektion wie bei Platon, Beobachtungen von Tierverhalten – wie bei James und McDougall – oder theoretisch-tiefenpsychologischen Ansätzen – wie bei Murray.

Die 16 Lebensmotive wurden dagegen streng empirisch ermittelt: Sie basieren auf den faktorenanalytischen Auswertungen von sieben Studien mit insgesamt 2548 Versuchspersonen und konnten in zwei Folgestudien mit 512 und 522 japanischen Versuchspersonen auch kulturübergreifend bestätigt werden. Insgesamt zeigen alle Faktorenanalysen eine reliable und valide Faktorenstruktur.

Steven Reiss geht davon aus, dass zumindest bei 14 der ermittelten Motive eine genetische Determination vorliegt. Unsere Motive haben also einen evolutionären Ursprung, werden aber geformt von der Kultur, unseren Glaubenssätzen und unseren individuellen Erfahrungen. Was wir uns wünschen, ist weitgehend von unseren Genen determiniert, aber wie wir unsere Wünsche erfüllen, wird hauptsächlich durch unsere Kultur und unsere Erfahrungen bestimmt.

Diese 16 Lebensmotive sind voneinander unabhängige Dimensionen („Faktoren“), die einen hohen Erklärungswert in Bezug auf menschliches Verhalten aufweisen und auch eine hohe Vorhersagbarkeit von Verhalten besitzen. Jeder Mensch hat also – wie auch jede/r ihren/seinen genetischen „Fingerprint“ hat – einen Motivations-Fingerprint. Die verschiedenen Motivatoren sind bei jedem Menschen in einer ihm eigenen Art und Weise kombiniert und mehr oder weniger stark ausgeprägt. Es wird somit der Individualität des Menschen Rechnung getragen und nicht versucht, Menschen in Typologien einzuordnen.

  • Die Motive bestimmen unser Verhalten per se: sie auszuleben, ist ihr Zweck.
  • Das Motivprofil eines Menschen ist grundsätzlich stabil.
  • Wir finden eine Unterscheidung zwischen „feel good-happiness“ („Wohlfühlglück“) und „value-based- happiness“ („werteorientiertes Glück“). Unter Wohlfühlglück versteht Steven Reiss die Bestrebungen eines Menschen, möglichst schnell ein gutes Gefühl herzustellen und darin Sinn zu finden. Im Gegensatz dazu steht werteorientiertes Glück, was bedeutet, den Sinn des eigenen Tuns gefunden zu haben und sein Leben nach den eigenen Werten und Motiven auszurichten.

Nicht zuletzt verstehen wir das Reiss Motivation Profile® als ein Plädoyer für Toleranz: Steven Reiss plädiert für das Verstehen und Akzeptieren der Motive anderer Menschen. Denn wir neigen dazu, unsere eigenen Werte als erstrebenswert einzustufen und jene der anderen geringzuschätzen.

Auf Wunsch stellen wir Ihnen die Gütekriterien der einzelnen Lebensmotive gern zur Verfügung.


The Reiss Motivation Profile®

What Motivates You?

What determines your life? What is really important to you?
What makes you successful? What makes you happy?

As US psychologist Steven Reiss found out after many years of research with thousands of test subjects, not only one or two basic desires determine our existence, but 16 vital needs and values - our basic desires. Thereby, every person has – like an individual fingerprint – a distinctive “basic desire profile”.


Sein Reiss Motivation Profile®

Steven Reiss

Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt: „Wer bin ich eigentlich“? Google antwortet darauf mit ungefähr 44.700.000 Ergebnissen und trägt damit dem Umstand Rechnung, dass sich bis heute unzählige Menschen mit der Suche nach einer Antwort auf diese Frage beschäftigt haben.

Auch Steven Reiss fragte sich das und beließ es nicht bei der Frage. Er wollte die Antwort. Der amerikanische Psychologe ist bis heute einer der drei meistzitierten Psychologen der Welt. Denn er fand in vielen Studien und Untersuchungen mit über 6000 Männern und Frauen in den USA, Kanada und Japan etwas Bahnbrechendes, bis dahin nie Dagewesenes und bis heute Relevantes heraus: Allen menschlichen Verhaltensweisen liegen 16 Motive zugrunde.

Aus dieser Erkenntnis entwickelte er das Reiss Motivation Profile®, ein diagnostisches Verfahren zur Persönlichkeitsanalyse.

Steven Reiss starb am 28.10.2016 an den Begleiterkrankungen eines langjährigen chronischen Leidens.